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EU-Jugendkino 2021/22
#Friedensarbeit und Erinnerungskultur

Die vierte Ausgabe des EU-Jugendkinos, das vom LET’S CEE Film Festival in Zusammenarbeit mit dem Verein MoRaH Austria und dem projektXchange des Österreichischen Roten Kreuzes veranstaltet wird, widmet sich diesmal den Themen Friedensarbeit und Erinnerungskultur.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe, am Langen Tag der Flucht am 1. Oktober 2021, laden crosstalk und das EU-Jugendkino um 10:00 Uhr zur Diskussion Spotlight Afghanistan ein. Die Online-Diskussion legt den Fokus auf die aktuelle Situation in Afghanistan. Frau Aadilah Amin (Verein IGASUS) und Herr Alireza Kazemi (Freedom Fighters), zwei junge Menschen aus Afghanistan, sprechen über ihre eigenen Erfahrungen und stehen SchülerInnen und TeilnehmerInnen für Fragen zur Verfügung.

Am 30. November 2021 um 10.00 Uhr folgt das Online-Gespräch mit dem Regisseur Želimir Žilnik und der Produzentin Sarita Matijević (LOGBOOK SERBISTAN, DAS SCHÖNSTE LAND DER WELT). Anmeldungen sind ab sofort unter education@youth-cinema.eu möglich. 

Weitere Informationen findet man unter: PROGRAMM.

Die Zielgruppe des Projekts EU-Jugendkino sind alle in Österreich lebenden Jugendlichen und junge Erwachsene. Wir haben unser Programm, das für den Unterricht in verschiedenen Fächern und Schultypen bestens geeignet ist, freilich an die Erfordernisse rund um die Corona-Pandemie angepasst und bieten unseren Schwerpunkt daher in Form von E-Learning an.

Neben den bereits im letzten Schuljahr angebotenen und auf vielfachen Wunsch wieder angebotenen Dokumentarfilmen MAUTHAUSEN – ZWEI LEBEN und FACING AUSCHWITZ (Schwerpunkt: Erinnerungskultur), widmen sich drei weitere Filme – LOGBOOK SERBISTAN, THE GUEST: ALEPPO – ISTANBUL und DAS SCHÖNSTE LAND DER WELT – dem Thema Friedensarbeit. Darüber hinaus werden dabei insbesondere auch Themen wie Integration, Toleranz und Solidarität, Antidiskriminierung, Meinungsfreiheit und Menschenrechte besonders berücksichtigt.

WEITERE DETAILS ZUM FILM-
UND TALK-PROGRAMM GIBT ES HIER

Jugendliche können die Filme kostenlos mittels eines Links online anschauen, sofern sie als Gruppen von LehrerInnen angemeldet werden. Selbstverständlich stellen wir den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern zu jedem Film umfangreiche und sorgfältig ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Diese werden nach Anmeldung übermittelt.

Die Anmeldung ist jederzeit via Online-Formular möglich:

ZUM ANMELDEFORMULAR EU-JUGENDKINO
FRIEDENSARBEIT UND ERINNERUNGSKULTUR

Das EU-Jugendkino ist im Handlungsfeld des zivilgesellschaftlichen Dialogs angesiedelt. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe steht persönliche, bewusste und aktive Auseinandersetzung mit der Friedensarbeit und der Erinnerungskultur. Darüber hinaus sollen insbesondere auch Themen wie Integration, Toleranz und Solidarität, Antidiskriminierung, Meinungsfreiheit und Menschenrechte besonders berücksichtigt werden. Diese grundlegenden Aspekte des demokratischen Zusammenlebens werden nicht nur mit jungen Menschen bei den Online-Veranstaltungen diskutiert, sondern ebenso in den von uns erstellten didaktischen Unterlagen für Lehrerinnen und Lehrer explizit und ausführlich behandelt.

Die Veranstaltungsreihe tritt mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung insbesondere auch fundamentalistischen und extremistischen Tendenzen sowie diskriminierenden, verhetzenden, fremdenfeindlichen und rassistischen Entwicklungen aller Art klar und entschieden entgegen.

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DIE VIMEO-PLATTFORM

Begleitet wird das Projekt, das für den Unterricht in verschiedenen Fächern und Schultypen bestens geeignet ist, durch eine informative Plattform mit zusätzlichen Inhalten, wie Interviews, Statements, Kurzfilme, Trailer und Präsentationen auf Deutsch bzw. Englisch. Diese wird unter https://vimeo.com/showcase/8405912 bis Ende Februar 2022 allen interessierten Personen zur Verfügung stehen und immer wieder um neue Inhalte ergänzt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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Die aktuelle Ausgabe 2021/2022 wird durch das LET’S CEE Film Festival in Kooperation mit dem projektXchange des Österreichischen Roten Kreuzes und dem Verein MoRaH – March of Remembrance and Hope – Austria angeboten und durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich, das Österreichische Filminstitut sowie die Verwertungsgesellschaften VAM und VdFS gefördert.